Ein einfaches Prinzip mit positiver
Wirkung
Die Wärmepumpe arbeitet im Prinzip wie ein Kühlschrank:
gleiche bewährte Technik, nur umgekehrter Nutzen. Der Kühlschrank
entzieht Lebensmitteln Wärme. Die Wärmepumpe entzieht einer
kalten Umgebung ebenfalls Wärme. Anschließend
pumpt sie diese auf ein Temperaturniveau, das vollkommen genügt,
um Ihr Ein- oder Mehrfamilienhaus sowie Gewerbeimmobilien zu beheizen.
Durch den sehr hohen Anteil Sonnenenergie reduzieren sich die Heizkosten
um bis zu 50 Prozent. Eine komplette Wärmepumpen- Heizungsanlage
besteht aus drei Komponenten:
der Wärmepumpe, einer Wärmequellenanlage, z.B. Erdwärmesonden
und einem Wärmeverteilsystem, z.B. Fußbodenheizung.
Die Wärmequellen
Die Wärmepumpe ist nur indirekt auf Sonnenenergie angewiesen.
Es gibt drei Möglichkeiten, um eine Wärmepumpe mit Wärmeenergie
zu versorgen. Dies kann gespeicherte Sonnenwärme in der Luft,
im Erdreich oder im Grundwasser sein. Jede dieser drei Wärmequellen
besitzt ausreichend Wärmeinhalt, damit der Wärmepumpen-Kreisprozess
stattfinden kann und so aus Wärme niedriger Temperatur Heizwärme
entsteht.